KNOCHENDICHTEMESSUNG

Die Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie) dient zur frühen Erkennung von Osteoporose und zur Therapiekontrolle einer Osteoporosebehandlung sowie der Bestimmung des individuellen Frakturrisikos.

Für die exakte Auswertung ist zusätzlich ein aktuelles Röntgenbild der Lendenwirbelsäule erforderlich, das direkt vor der Knochendichtemessung angefertigt werden kann.

Die Messung erfolgt bekleidet, liegend und wird an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals, gegebenenfalls am Handgelenk oder anderen Körperregionen mittels strahlungsarmem Verfahren (DEXA-Methode) durchgeführt. Die Strahlenbelastung liegt bei circa 1 bis 0,006 mSv, was um ein Vielfaches geringer ist als die durchschnittliche jährliche Strahlenbelastung durch die Umwelt (Erdstrahlung und Strahlung aus dem Weltraum: ca. 4-6 mSv).

Bei der Untersuchung wird die Knochendichte (t-score und z-score), der TBS (trabekular bone score) und der FRAX-Score bestimmt. Wenn gewünscht, kann als Privatleistung auch eine Körperfettanalyse durchgeführt werden.

Eine Untersuchung ist für Frauen ab dem 65. Lebensjahr und für Männer ab dem 70. Lebensjahr empfohlen. Wenn zusätzliche Risikofaktoren vorliegen (z.B. erbliche Belastung, längere Cortisontherapie, Mangelernährung/Untergewicht, chronische Gelenks- oder Darmerkrankungen, Frakturen ohne Trauma, Rauchen, Vitamin D-Mangel, kalziumarme Nahrung, kein Sport), ist ein früherer Untersuchungszeitpunkt sinnvoll.

Wichtiger Hinweis

Grundsätzlich darf bei schwangeren Frauen keine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden. Wir bitten Sie daher, uns bezüglich einer möglichen Schwangerschaft vor der Untersuchung zu informieren.

Gut zu wissen

Die Untersuchungskosten werden von den Krankenkassen unterschiedlich übernommen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Untersuchung, Terminvereinbarung und Verrechnung (Privattarife) an unser Team.

Informationsblätter, Einwilligungs- und Einverständniserklärungen finden Sie hier >>>